Haben Sie alle Fragen richtig beantwortet? Das können Sie auf dieser Seite gegenchecken. Die Antworten in den grün hinterlegten Kästchen sind zutreffend.
| 1. Wie viele Menschen leiden in Deutschland an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED)? |
 | | 100.000 |
 | | etwa 300.000 |
 | | etwa 1 Million |
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| 2. Was gilt in Bezug auf das Auftreten von CED ? |
 |  | Die Zahl der Neuerkrankungen ist in Entwicklungsländern niedriger als in Industrienationen und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht verändert |
 |  | Die Zahl der Neuerkrankungen ist in Entwicklungsländern niedriger als in Industrienationen. Allerdings scheint in jenen Ländern, die in den Prozess der Industrialisierung eingetreten sind, die Zahl der Neuerkrankungen anzusteigen. |
 |  | Die Zahl der Neuerkrankungen ist in Entwicklungsländern genauso hoch wie in Industrienationen. |
 |  | Die Zahl der Neuerkrankungen ist in Entwicklungsländern höher als in Industrienationen. |
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| 3. Was gilt in Bezug auf die Altersabhängigkeit der CED? |
 |  | Kinder unter acht Jahren sind nicht betroffen |
 |  | Neuerkrankungen betreffen vor allem Heranwachsende und Menschen im jungen Erwachsenenalter |
 |  | CED können in jedem Alter auftreten |
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| 4. In welchem Zusammenhang stehen Rauchen und CED? |
 |  | Rauchen und CED stehen in keinerlei Zusammenhang |
 |  | Es gibt Belege dafür, dass sich das Rauchen bei beiden CED negativ auswirkt |
 |  | Es gibt Belege dafür, dass das Rauchen vor dem Auftreten einer Colitis ulcerosa schützt |
 |  | Es gibt gute Belege dafür, dass Raucher ein höheres Risiko als Nichtraucher haben, an Morbus Crohn zu erkranken |
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| 5. Welchen Einfluss können CED beziehungsweise deren Behandlung auf das Wachstum und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben? |
 |  | CED haben grundsätzlich keinen Einfluss auf Wachstum und Entwicklung |
 |  | Etwaige Ernährungsmängel in Folge einer unzureichend behandelten CED können Wachstum und Entwicklung negativ beeinflussen |
 |  | Eine lange Behandlung mit Kortisonpräparaten in hoher Dosierung kann Wachstum und Entwicklung negativ beeinflussen |
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| 6. CED gehen statistisch gehäuft auch mit entzündlichen Beschwerden in Organen außerhalb des Magen-Darm-Traktes einher (extraintestinale Manifestationen). An welchen Organen wird diese Assoziation beobachtet? |
 |  | Augen |
 |  | Gelenke |
 |  | Haut |
 |  | Leber und Gallenwege |
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| 7. Was gilt für CED-Patienten, die sich ein Kind wünschen? |
 |  | CED-Patienten sollten grundsätzlich keine Kinder bekommen beziehungsweise zeugen |
 |  | Das Risiko, dass auch die Nachkommen an CED erkranken, ist geringfügig erhöht |
 |  | Die Fruchtbarkeit von CED-Patientinnen ist gegenüber Frauen aus der Allgemeinbevölkerung erniedrigt |
 |  | Bei inaktiven Verläufen und in der Remissionsphase ist die Fruchtbarkeit von CED-Patientinnen nicht anders als die von Frauen aus der Allgemeinbevölkerung |
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| 8. Was sind Defensine? |
 | | Körpereigene Antibiotika, die der Darmwand aufliegen |
 | | Zell-Zell-Verbindungen in der Darmwand, die ein Eindringen von Bakterien verhindern |
 | | Immunzellen, die die entzündliche Reaktion bei CED unterhalten |
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| 9. Wie lange dauert es ungefähr, bis die immunsuppressive Wirkung von Azathioprin einsetzt? |
 | | Wenige Tage |
 | | Zwei bis drei Monate |
 | | Mindestens ein halbes Jahr |
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| 10. Was gilt für CED-Patienten in Bezug auf Darmkrebsrisiko und Früherkennung? |
 |  | Patienten mit Colitis ulcerosa haben bei langjähriger Erkrankung ein erhöhtes Darmkrebsrisiko |
 |  | Patienten mit Morbus Crohn haben kein erhöhtes Darmkrebsrisiko |
 |  | Patienten mit Morbus Crohn haben ein erhöhtes Darmkrebsrisiko, wenn bei langjähriger Erkrankung der Dickdarm befallen ist |
 |  | Kontrollkoloskopien sollten generell alle zwei Jahre erfolgen |
 |  | Kontrollkoloskopien sollten einmal jährlich erfolgen - bei ausgedehntem Befall (Pancolitis) ab dem achten Erkrankungsjahr, bei einer linksseitigen Colitis, die nur den absteigenden Ast des Dickdarms befallen hat, ab dem 12. bis 15. Erkrankungsjahr. |
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