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Hitliste
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Oscar für Prävention
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Schneckenschleim und Eigenurin
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CED: Antibiotika unter Verdacht
09.01.2012 - Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten der Erkrankungen und der Einnahme von Antibiotika? Weiter...
Mit Achtsamkeit gegen Schmerz
20.12.2011 - Meditation mindert zwar nicht den Schmerz an sich, wohl aber wie er wahrgenommen wird Weiter...
Magenschleimhautentzündung
19.12.2011 - Telefon-Sprechstunde mit Experten der Gastro-Liga e.V. zum Thema Gastritis am 4. Januar 2012 von 18 bis 20 Uhr Weiter...
Terminhinweise
01.12.2011 - Die CED-Hilfe e.V. in Hamburg weist auf Veranstaltungen im Februar und März 2012 hin. Weiter...
Flosa® mit Indischen Flohsamenschalen – sanfte Hilfe für den Darm
29.11.2011 - Flohsamenschalen regulieren die Stuhlkonsistenz und lindern Verdauungsstörungen wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen und Bauchkrämpfe. Weiter...
Ausgebrannt - nicht nur im Job
11.11.2011 - Ein Burnout-Syndrom sollte nicht nur auf das Berufsleben zurückgeführt werden Weiter...
Medizinischer Expertenservice
Sie haben eine spezielle Frage zu Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa? Unser Experte Prof. Dr. med. Andreas Stallmach antwortet Ihnen direkt per e-mail. Weiter... |
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Galgenhumor, Grübeln, Gläubigkeit
10.04.07 - Die Art, wie Patienten mit ihrer Erkrankung umgehen, bestimmt auch ihre Lebensqualität
Durchfälle, Bauchkrämpfe, unangenehme Untersuchungen, tägliche Medikamenteneinnahme - CED-Patienten müssen zumindest bei aktiver Erkrankung mit vielen Widrigkeiten kämpfen. Allerdings sind es nicht die medizinischen Aspekte allein, die ihnen das Leben schwer machen. Ängste und soziale Nachteile So haben viele Betroffene Angst, dass sie die Kontrolle über die Erkrankung verlieren könnten, dass Operationen drohen und gar eine Lebensumstellung notwendig wird. Dies ist etwa der Fall, wenn ein bestimmter Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann, oder wenn nach einer chirurgischen Entfernung von Darmanteilen ein Stoma angelegt werden muss. Eine weitere Folge sind soziale Nachteile. Sie ergeben sich beispielsweise, wenn Patienten häufiger in der Schule oder am Arbeitsplatz fehlen, wenn sie weniger Möglichkeiten haben abends auszugehen, oder wenn sie sich unattraktiv finden und sich nicht trauen auf andere zuzugehen. Gesundheit kann man daher in einem weiteren Sinne interpretieren. Es kommt dann nicht nur darauf an, ob ein Mensch gerade Krankheitssymptome hat, sondern auch, wie er sich fühlt und im Alltag und mit anderen Menschen zurechtkommt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO berücksichtigt diese verschiedenen – durchaus subjektiven - Ebenen in ihrer Definition von Gesundheit und auch in klinischen Studien werden sie als so genannte gesundheitsbezogene Lebensqualität zunehmend berücksichtigt. Lebensqualität bei CED-Patienten Vor allem für heranwachsende CED-Patienten können die medizinischen, psychischen und sozialen Folgen der Erkrankung nachteilig sein. „Menschen in der Pubertät oder im jungen Erwachsenenalter haben zahlreiche Entwicklungsaufgaben zu bewältigen, etwa die Partnersuche, die Loslösung vom Elternhaus und den Einstieg ins Berufsleben“, sagt Dr. Günter Esser, Professor für Klinische Psychologie an der Uni Potsdam. „Die Erkrankung macht es aber deutlich schwerer, diesen Anforderungen gerecht zu werden.“ Tatsächlich hatten heranwachsende CED-Patienten in klinischen Studien eine schlechtere Lebensqualität als gesunde Kontrollpersonen gleichen Alters. Weiter litten sie beispielsweise unter einem geringeren Selbstwertgefühl, zogen sich häufiger zurück, waren weniger kommunikativ aber aggressiver (Jungen) und klagten häufiger über somatische Beschwerden (Mädchen). Etwas uneinheitlich ist die Datenlage bezüglich der Frage, was genau die Lebensqualität einschränkt. In manchen Studien war es vor allem die Schwere der Erkrankung, in anderen spielten krankheitsunabhängige Faktoren eine Rolle. Hierzu zählen das Geschlecht, begleitende psychische Störungen wie zum Beispiel Depressionen, das Selbstwertgefühl, vor allem aber die Art, wie Patienten ihre Erkrankung verarbeiten, das so genannte Coping (engl. to cope: meistern, bewältigen, verkraften). Coping auch bei CED sinnvoll Nun verarbeiten Patienten ihre Erkrankung meist auch ohne dass sie sich dessen bewusst sind. Manche bagatellisieren, andere werden grüblerisch, die nächsten vertiefen sich in religiösem Glauben und wieder andere entwickeln einen Galgenhumor oder verfallen einem Wunschdenken. Merkmal des aktiven Copings ist jedoch, dass sich die Patienten bewusst mit belastenden Einflüssen auseinandersetzen, diese bewerten und daraus Handlungen ableiten. Problemorientierte Copingstrategien haben zum Zweck, sich den belastenden Einflüssen zu stellen, sie zu verändern oder aber ihnen auszuweichen. Mit emotionsorientierten Versuchen will man dagegen ungünstige emotionale Reaktionen auf die belastenden Einflüsse wie Angst, Unsicherheit und Hoffnungslosigkeit abwenden. Nun kann man chronischen Erkrankungen wie der Colitis ulcerosa und dem Morbus Crohn nicht ausweichen. Allerdings können auch CED-Patienten Coping-Elemente nutzen:
Ob beziehungsweise wann derartige Strategien sinnvoll sind, kann nur im Einzelfall und im Gespräch mit einem Arzt und gegebenenfalls mit einem Psychotherapeuten beurteilt werden. Zwar gibt es bislang keine Studien, die einen positiven Einfluss dieser Maßnahmen auf den Verlauf der Erkrankungen belegen, die Lebensqualität ließ sich aber durchaus verbessern. Und das ist doch schon eine ganze Menge. Quellen
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