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Hitliste
Der meistgelesene Beitrag im März: Mit Schwung in den Frühling: Lauftraining für jeden Geschmack
Lebensretter Darmspiegelung
08.03.2010 - Deutschland könnte den Darmkrebs bis 2015 im Griff haben Weiter...
Ansteckender Sex
28.02.2010 - Frisch Verliebte sind zu über 60 Prozent mit Humanen Papillomviren infiziert Weiter...
Crohn und Colitis
23.02.2010 - Mit individuell angepasster Therapie die Krankheitsaktivität auf ein Minimum senken Weiter...
Neugeborenen-Screening
15.02.2010 - Nach ambulanter Geburt an Hörprüfung des Säuglings denken Weiter...
Starke Regelblutung
11.02.2010 - Bei Verbrauch von mehr als sechs Tampons am Tag ärztlichen Rat einholen Weiter...
Schwangerschaft
06.02.2010 - Werdende Mütter haben einen erhöhten Nährstoffbedarf. Ergänzungsmittel sollten aber nur nach Rücksprache mit dem Arzt genommen werden. Weiter...
Schädlicher Dunst
29.01.2010 - Das Risiko für Blasenkrebs ist bei Rauchern seit den 1990ern deutlich angestiegen. Weiter...
Phytotherapie
22.01.2010 - Auch bei pflanzlichen Arzneimitteln auf Wechselwirkungen achten Weiter...
Koloskopie verhindert Schlimmeres
17.01.2010 - Mit der Darmspiegelung lassen sich 90 Prozent der Tumoren in frühen Stadien entdecken. Weiter...
Mit Sport gegen Tabaksucht
07.01.2010 - Regelmäßiger Sport kann die Entwöhnung erheblich erleichtern. Weiter...
Knochendichtemessung
02.01.2010 - Warum CED-Patienten die Untersuchung meist selbst bezahlen müssen. Weiter...
Erkältungskrankheiten
11.12.2009 - Bei älteren Menschen sollten die Medikamente gezielt ausgewählt werden. Weiter...
Kopf, Magen, Darm
27.11.2009 - Psychotherapie hilft bei körperlichen Beschwerden ohne organische Ursache Weiter...
Medizinischer Expertenservice
Sie haben eine spezielle Frage zu Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa? Unser Experte Prof. Dr. med. Andreas Stallmach antwortet Ihnen direkt per e-mail. Weiter... |
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Leitlinien geben Sicherheit
Im Rahmen der Behandlung versucht der Arzt,
Eine einzelne Maßnahme reicht dazu in der Regel nicht aus. Neben der medikamentösen Behandlung sind beispielsweise auch Ernährungstherapien und psychologisch-psychotherapeutische Verfahren sinnvoll, sodass Experten heute ein individuelles Behandlungskonzept fordern. In manchen Fällen ist auch eine Operation nicht zu umgehen. Vor allem im akuten Schub und zum Remissionserhalt spielen aber Medikamente die größte Rolle. Morbus Crohn Der Morbus Crohn selbst wird heute in erster Linie mit Wirkstoffen behandelt, die antientzündlich wirken und/oder die überschießende Aktivität des Immunsystems regulieren. Üblicherweise sind dies chemische Abkömmlinge des Kortisons (Glukokortikoide), die 5-Aminosalizylsäure (5-ASA, Mesalazin) und Immunmodulatoren wie Azathioprin. Spricht die Erkrankung auf diese Standardmedikamente nicht mehr an, stehen so genannte Reservemedikamente wie Methotrexat und Infliximab zur Verfügung. Sie werden zurückhaltend verabreicht, zum Beispiel weil man mit ihnen noch nicht viel Erfahrung hat oder weil sie eventuell gar nicht für die Behandlung des Morbus Crohn zugelassen sind. Leidet ein Patient auch unter Fisteln, so kommen zusätzlich Antibiotika, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Metronidazol, zum Einsatz. Colitis ulcerosa Entzündungshemmende Glukokortikoide und 5-ASA-Präparate (Mesalazin) sind die Standardmedikamente der Colitis-ulcerosa-Behandlung. Spricht die Erkrankung darauf nicht mehr an, werden Immunmodulatoren wie Azathioprin, in schwereren Fällen auch Cyclosporin oder Tacrolimus verordnet. Weihrauch und Co. Bei beiden chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) kennt man naturheilkundliche Ansätze, die die Symptome der Entzündung möglicherweise lindern. Hierzu zählen beispielsweise die Gabe von Weihrauch-Präparaten oder eine Sanierung der Darmflora mit E-coli-Präparaten vom Stamm Nissle (Probiotika). Zur Senkung der entzündlichen Aktivität wird zudem eine vermehrte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren empfohlen. Da es bislang nur sehr wenige aussagekräftige Studien für diese Anwendungen gibt, ist die Wirkung dieser Präparate allerdings nicht eindeutig belegt. Leitlinien Welcher Wirkstoff wann sinnvoll ist, wird in so genannten Leitlinien geregelt. Sie geben die Empfehlungen eines Expertengremiums wieder, das sich seinerseits auf Erkenntnisse aus aktuellen Studien und Erfahrungsberichten stützt. Ziel der Leitlinien ist es, die Behandlung nachvollziehbar zu machen und auf einem einheitlich hohen Niveau zu halten. Dazu werden die Empfehlungen im Abstand von einigen wenigen Jahren aktualisiert. |
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