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Magenschleimhautentzündung
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Flosa® mit Indischen Flohsamenschalen – sanfte Hilfe für den Darm
29.11.2011 - Flohsamenschalen regulieren die Stuhlkonsistenz und lindern Verdauungsstörungen wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen und Bauchkrämpfe. Weiter...
Ausgebrannt - nicht nur im Job
11.11.2011 - Ein Burnout-Syndrom sollte nicht nur auf das Berufsleben zurückgeführt werden Weiter...
Medizinischer Expertenservice
Sie haben eine spezielle Frage zu Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa? Unser Experte Prof. Dr. med. Andreas Stallmach antwortet Ihnen direkt per e-mail. Weiter... |
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Unter dem Messer
Morbus Crohn
Für Morbus-Crohn-Patienten sind chirurgische Eingriffe ein besonders heißes Eisen. Einerseits wissen sie, dass diese Maßnahme nicht alle Probleme aus der Welt schafft und die Erkrankung trotz Operation erneut ausbrechen kann. Darüber hinaus müssen sie – vorübergehend oder dauerhaft - mit einem künstlichen Darmausgang (Stoma) rechnen. Andererseits zeigt die Statistik, dass nach 20 Jahren der Erkrankung vier von fünf Patienten mindestens einmal operiert worden sind. Aus diesem Grund versuchen die behandelnden Ärzte, die Eingriffe möglichst zu planen und so darmerhaltend (konservativ) wie möglich zu gestalten. Zu den geplanten (elektiven) Eingriffen zählen die Entfernung von Abszessen und Fisteln und die Erweiterung chronischer Engstellen im Darmverlauf. Notfallsituationen enstehen dagegen bei akuten Darmverschlüssen (Ileus), unstillbaren Darmblutungen, Darmdurchbrüchen (Perforationen) und dem sehr seltenen toxischen Megakolon. Muss der Chirurg die erkrankten Darmabschnitte entfernen, werden heute meist die beiden verbliebenen Darmenden wieder verbunden. Zum Schutz der Nahtstelle oder um Fisteln abheilen zu lassen, legt man gegebenenfalls vorübergehend einen künstlichen Darmausgang (Stoma) an. Dabei wird das magenseitige Ende des Darms über die Bauchdecke ausgeleitet. Später kann dieser Ausgang wieder rückverlegt und mit dem afterseitigen Darmende verbunden werden, sodass die normale Ausscheidungsfunktion erhalten bleibt. Musste der Chirurg aber auch den Mastdarm entfernen, lässt sich ein dauerhaftes Stoma nicht mehr vermeiden. Colitis ulcerosa Bei der chirurgischen Behandlung der Colitis ulcerosa wird in der Regel der gesamte Dickdarm entfernt (Kolektomie). Damit lässt sich die Erkrankung ausschalten und meist setzt eine rasche Besserung ein. Die Anlage eines künstlichen Darmausganges versucht man heute zu umgehen, indem man den Schließmuskel erhält und ihn später mit dem Dünndarm verbindet. Ein aus dem Dünndarmende gebildetes Reservoir – ein so genannter Pouch – kann den Dünndarmstuhl besser aufnehmen als ein völlig gerade verlaufendes Darmrohr. Patienten können unter diesen Voraussetzungen die Darmentleerungen weiterhin willentlich kontrollieren. Kann der Schließmuskel nicht erhalten werden, muss der Dünndarm über ein Stoma ausgeleitet werden. Erfahrene Ärzte weisen darauf hin, dass das Leben nach der Anlage eines Stomas nicht mehr dasselbe ist, wie vorher – aber nahezu immer ein besseres. Unerlässlich ist dabei jedoch, den Patienten auf den Umgang mit dem Stoma gut vorzubereiten. Neben den behandelnden Ärzten und Pflegern können dabei auch Selbsthilfegruppen (hier eine Liste der Deutschen Crohn und Colitis Vereinigung) eine wertvolle Hilfe sein. |
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