Hitliste
Der meistgelesene Beitrag im Juli:
Bewegende Bilder
Reizdarm
17.07.2010 - Ausgewogene Kost und Entspannung helfen gegen Bauchschmerzen und Stuhlunregelmäßigkeiten
Weiter...
Schlafstörungen
13.07.2010 - Nächtlicher Bewegungsdrang kann auf Restless-Legs hinweisen
Weiter...
Gesunde Ernährung
10.07.2010 - Verzicht auf Trans-Fette in Lebensmitteln könnte viele Leben retten
Weiter...
Olivenöl
05.07.2010 - 2 bis 3 Teelöffel pro Tag schützen vor Colitis ulcerosa
Weiter...
Achtung Couch-Potatoes
29.06.2010 - Sport hilft Angst bei chronischen Erkrankungen zu vertreiben
Weiter...
Rauchen
24.06.2010 - Frauen sind anfälliger für Gesundheitsschäden durch Tabakkonsum
Weiter...
Aphthen
18.06.2010 - Schmerzhafte Stellen im Mund können Anzeichen für Nahrungsmittelunverträglichkeit und Vitamin-Mangel sein
Weiter...
Zecken wieder aktiv
17.06.2010 - Alltagstipps für Eltern auf dem BZgA-Internetportal
Weiter...
Reisetipps
03.06.2010 - Voller Bauch oder Hunger verschlimmern Reiseübelkeit
Weiter...
Bier oder Cannabis?
28.05.2010 - Eine Online-Test enthüllt Alkohol- und Drogenabhängigkeit
Weiter...
Rauchstopp
26.05.2010 - BZgA-Beratungstelefon hilft erfolgreich bei der Entwöhnung
Weiter...
Erster Frauenarztbesuch
21.05.2010 - Junge Mädchen, die keine Beschwerden haben, sollten zwischen 12 und 17 Jahren ihren ersten Termin bei einem Gynäkologen wahrnehmen
Weiter...
Impfungen
21.05.2010 - Eine Immunisierung gegen Krankheitserreger ist auch bei herabgesetzter Immunabwehr möglich
Weiter...
Quo vadis Gastroenterologie?
17.05.2010 - In diesem Jahr fand das Merckle Recordati Symposium für Gastroenterologen zum 15. Mal statt.
Weiter...
Kaiserschnitt im Trend
09.05.2010 - Infos zum Thema jetzt neu unter www.familienplanung.de
Weiter...
Von wegen 9 to 5
04.05.2010 - Flexible Arbeitszeiten sind gut für die Gesundheit
Weiter...
Achtung Reizmagen
29.04.2010 - Leichte Speisen und der Verzicht auf Alkohol und Kaffee helfen
Weiter...
Endosonographie
24.04.2010 - Bei der Endosonographie wird die Darmspiegelung mit einer Ultraschallsonde kombiniert.
Weiter...
Achtung Pollenflug!
19.04.2010 - Allergiker müssen auch bei bestimmten Lebensmitteln mit Unverträglichkeiten rechnen.
Weiter...
Medizinischer Expertenservice
Sie haben eine spezielle Frage zu Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa? Unser Experte Prof. Dr. med. Andreas Stallmach antwortet Ihnen direkt per e-mail.
Weiter...

Die Seele leidet mit
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) wurden einst zu den klassischen psychosomatischen Erkrankungen gezählt, bei denen ungelöste seelische Konflikte körperliche Symptome hervorrufen. Tatsächlich ist dieses Bild unter Patienten, teilweise auch unter Ärzten noch verbreitet. Es gibt jedoch keinerlei Beweis für eine derartige Kausalität.

Zwar stellen Ärzte bei Patienten mit CED immer wieder psychische Auffälligkeiten, wie Ängstlichkeit, Unruhe und Depressionen fest. Diese Symptome werden heute aber als Folge und nicht als Ursache der CED gedeutet. Denn es leuchtet ein, dass psychische Probleme als Folge der Belastung durch CED entstehen können und dann auch einen negativen Einfluss auf die Genesung haben. Je nach Art der Probleme sind dabei verschiedene Verfahren sinnvoll:

Psychophysiologische Verfahren
Hierzu zählen beispielsweise Autogenes Training und die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen. Sie sind vor allem bei chronischen Bauchschmerzen und innerer Anspannung hilfreich.

Kognitive Verfahren
Sie kommen zum Einsatz, wenn Patienten eine zunehmend negative Lebenseinstellung entwickeln („Alles wird immer schlimmer!“). Im Rahmen einer Patientenschulung erlernen Betroffene so genannte Bewältigungsstrategien, um mit Stresssituationen fertig zu werden. Durch eine neu gewonnene Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung soll dann auch wieder eine positivere Lebenshaltung entstehen.

Psychotherapie
Je nach gewähltem Ansatz handelt es sich hierbei um tiefenpsychologisch oder eher verhaltenstherapeutisch orientierte Maßnahmen. Im erstgenannten Fall werden vergangene Konflikte als Ursache aktueller psychischer Störungen aufgearbeitet, im zweiten Fall geht es darum, bestimmte Verhaltensmuster, die das tägliche Leben beeinträchtigen, zu analysieren und zu verändern.

Im Zusammenhang mit diesen Verfahren ist auch der Austausch innerhalb von Selbsthilfegruppen oft sehr hilfreich (hier eine Liste der Deutschen Crohn und Colitis Vereinigung).



News-Service
Sie möchten auf neue Artikel aufmerksam gemacht werden?
Dann geben Sie einfach hier Ihre Mail-Adresse ein: