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Magenschleimhautentzündung
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Flosa® mit Indischen Flohsamenschalen – sanfte Hilfe für den Darm
29.11.2011 - Flohsamenschalen regulieren die Stuhlkonsistenz und lindern Verdauungsstörungen wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen und Bauchkrämpfe. Weiter...
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Medizinischer Expertenservice
Sie haben eine spezielle Frage zu Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa? Unser Experte Prof. Dr. med. Andreas Stallmach antwortet Ihnen direkt per e-mail. Weiter... |
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Ein Verlauf, der Mut macht
18.12.06 - Einen kurzen Moment der Verzweiflung, mehr war es nicht, was der Morbus Crohn bei Arlette Mengs auslöste. Gerade mal zwei Wochen nach der Diagnose hat die 29-jährige Thüringerin ihre Ruhe wieder gefunden.
Vielleicht ist das ein ganz typischer Zug von Arlette, Ruhe zu bewahren. Zumindest tat sie das auch, als vor einem Vierteljahr die Durchfälle begannen. „Ich dachte nur, dass ich wohl irgendwas nicht vertragen hatte“, sagt sie rückblickend. „Zu viel gegessen, zu fettig gegessen, zu viel Kaffee, irgend so was.“ Und so setzte sie darauf, dass sich das schon wieder legen würde. Keinen klaren Kopf mehr Erst als die Durchfälle blutig wurden, wandte sie sich an ihre Hausärztin. Die tippte auch gleich auf eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) und überwies Arlette zur Darmspiegelung. Als sie aus der Kurznarkose erwachte, eröffnete ihr der Arzt seinen Verdacht. Auch er vermutete ein CED. Allerdings standen die Ergebnisse aus der Pathologie noch aus, das heißt, die Schleimhautproben, die während der Spiegelung entnommen worden waren, mussten erst noch ausgewertet werden. Nach dieser und weiteren Untersuchungen stand die Diagnose fest: Morbus Crohn. „Als mir die Hausärztin dies mitteilte, hatte ich zunächst keinen klaren Kopf mehr“, erinnert sich Arlette. „Ich wollte aber nicht zu Hause bleiben und bin trotzdem arbeiten gegangen“, sagt sie. „Abends habe ich mich dann im Internet über die Erkrankung informiert.“ Was sie dort fand, war alles andere als aufbauend. Schlechte Nachrichten im Internet „In den Foren berichten die meisten, wie schlecht es ihnen geht. Da werden Operationen geschildert, da ist die Rede von künstlichen Darmausgängen, und man liest Statistiken, wonach in den ersten zehn Jahren 80 Prozent der Morbus-Crohn-Patienten operiert werden.“ Und dann waren da noch die Hinweise auf eine erbliche Komponente der Erkrankung. Würde die sechsjährige Tochter womöglich auch eines Tages darunter leiden? „Am zweiten Tag nach der Diagnose verbrachte ich die Nacht heulend im Bett“, erzählt Arlette. „Aber man darf sich nicht unterkriegen lassen“, ist sie überzeugt. Arlette suchte sich im Internet Informationen zur Ernährung bei CED. Seither trinkt sie ihren Kaffee nur noch koffeinfrei, Alkohol hatte sie ohnehin nie sonderlich gemocht, Fleisch kommt nur noch auf den Teller, wenn es mager ist, und auf gebratene Speisen verzichtet sie ganz. Zudem nimmt sie seit einer Woche Budenosid und ist mit dieser ‚Kombinationstherapie’ mittlerweile ohne Beschwerden. Bei den Kollegen gut aufgehoben Nicht zuletzt fühlt sich Arlette auch in ihrem Arbeitsumfeld bei einem großen Thüringer Zeitungsverlag gut aufgehoben. „Wir verstehen uns dort sehr gut, und meine Kollegen wissen auch über meine Erkrankung Bescheid.“ Sie im Unklaren zu lassen, kam für Arlette sowieso nicht in Frage. „Ich war ja wegen der Untersuchungen zweimal zwei Tage krankgeschrieben, und es wäre ihnen auch aufgefallen, dass ich plötzlich keinen Kaffee mehr getrunken habe. Und wenn dann mal eine kleine Feier ansteht und man auch dann kein Glas Sekt mehr trinkt, dann denken die womöglich noch, man kriegt ein Kind“, sagt Arlette und lacht. P.S.: Wir werden Arlette in ein paar Monaten wieder besuchen und hoffen, dass es ihr dann nach wie vor so gut geht. |
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