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Flosa® mit Indischen Flohsamenschalen – sanfte Hilfe für den Darm
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Medizinischer Expertenservice
Sie haben eine spezielle Frage zu Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa? Unser Experte Prof. Dr. med. Andreas Stallmach antwortet Ihnen direkt per e-mail.
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Barfuß über Stock und Stein
21.08.08 - „Nur in den Monaten ohne r!“ – viele von uns mussten diesen elterlichen Spruch über sich ergehen lassen, wenn sie es mal wieder nicht erwarten konnten, die einengenden Treter abzustreifen. Inzwischen ist erwiesen, dass Barfußgehen gesund ist. Es schützt nach Expertenmeinung nicht nur vor Fußpilz und Knick-Senkfuß, sondern hilft auch Stress abzubauen. Wer es ausprobieren möchte: Deutschlandweit laden rund 30 Barfußparks oder –wege dazu ein, den Matsch zwischen den Zehen quatschen zu lassen oder über stacheligen Waldboden zu pirschen.

Pfade, bei denen verschiedene Bodenbeläge wie Betonplatten, Gummi oder Schleifpapier mit bloßen Fußsohlen erkundet werden, sind der Renner bei Kinderfesten oder in Sinnesgärten. Immer mehr Wanderwege bieten dieses sinnliche Vergnügen auch in großem Stil und in freier Wildbahn.

Die Erlebnisparks der neuen Art locken mit teils kilometerlangen Tastalternativen zu Schotter oder Asphalt. Das Laufen über wechselnde Untergründe wie Kies, Rasen, Rindenmulch, Moos oder Sand soll ein Gegengewicht zu kopflastigen Berufs- und Freizeittätigkeiten bilden und helfen, uns wieder zu erden.

Aus dem Lot

Viele Menschen im Informationszeitalter leiden an einer Überlastung des Nervensystems. Die Reizüberflutung betrifft in der Regel nur zwei von unseren insgesamt sieben Sinnen: die so genannten Fernsinne Hören und Sehen.

Wer tagsüber vor PC und Telefon sitzt und abends beim Fernsehen entspannt, macht wenig Gebrauch von den Nahsinnen wie Riechen, Schmecken oder Tasten. Auch der Gleichgewichtssinn und nicht zuletzt der Tiefensinn, der meldet, wo und wie viel Zug und Druck auf Gelenke und Muskeln ausgeübt werden, verkümmern, wenn wir uns wenig bewegen.

Dagegen trägt Barfußlaufen dazu bei, unseren Körper wieder als Einheit – von Kopf bis Fuß – zu erleben. Denn unsere Fußsohlen sind hoch entwickelte Tastinstrumente, reich an Sinneszellen.

Die Konzentration auf die unterschiedlichen Empfindungen der nackten Haut – warm, kalt, feucht, rau, steinig etc. – macht wie bei einer Entspannungstechnik den Kopf frei von belastenden Gedanken. Davon profitieren auch Menschen mit Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa, bei denen mentaler Stress häufig einen Schub (mit)auslösen kann.

„Wurzeln eines Baumes“

„Unsere Füße sind wie die Wurzeln eines Baumes“, sagt ein chinesisches Sprichwort. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden die Füße auch wahlweise als „zweites Herz“ oder als „dritte und vierte Niere“ geachtet.

Nach der fernöstlichen Gesundheitslehre sind bestimmte Bereiche und Punkte an den Fußsohlen durch Energiemeridiane mit allen inneren Organen verbunden. Beim Barfußlaufen über unterschiedliches Gelände werden diese Punkte ganz automatisch angeregt, ähnlich wie bei einer Reflexzonenmassage. Das schenkt mehr Energie. Eine gute Anregung für CED-Patienten, die häufig unter Erschöpfung leiden.

Betriebsausflug in den Barfußpark

Auch gestresste Manager und Coachingtrainer haben die Vorzüge nackter Füße bereits entdeckt. Ganze Firmenteams klettern bereits gemeinschaftlich über Indianertreppen oder waten durchs kalte Wasser. In Deutschlands ältestem Barfußpark Dornstetten, wo der Weg quer durch einen Kaulquappentümpel führt, eine besondere Herausforderung!

Spätestens bei den Fußduschen am Ausgang, wenn nach dem 2,5 Kilometer langen Parcours alle gemeinsam Lehm, Gras und Rindenstückchen von den Füßen scheuern hat jedoch der Teamgeist über alle Berührungsängste gesiegt.

Barfußpark Dornstetten-Hallwangen
Barfußparks und –pfade in Deutschland






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