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Reizdarm
17.07.2010 - Ausgewogene Kost und Entspannung helfen gegen Bauchschmerzen und Stuhlunregelmäßigkeiten Weiter...
Gesunde Ernährung
10.07.2010 - Verzicht auf Trans-Fette in Lebensmitteln könnte viele Leben retten Weiter...
Achtung Couch-Potatoes
29.06.2010 - Sport hilft Angst bei chronischen Erkrankungen zu vertreiben Weiter...
Aphthen
18.06.2010 - Schmerzhafte Stellen im Mund können Anzeichen für Nahrungsmittelunverträglichkeit und Vitamin-Mangel sein Weiter...
Bier oder Cannabis?
28.05.2010 - Eine Online-Test enthüllt Alkohol- und Drogenabhängigkeit Weiter...
Erster Frauenarztbesuch
21.05.2010 - Junge Mädchen, die keine Beschwerden haben, sollten zwischen 12 und 17 Jahren ihren ersten Termin bei einem Gynäkologen wahrnehmen Weiter...
Impfungen
21.05.2010 - Eine Immunisierung gegen Krankheitserreger ist auch bei herabgesetzter Immunabwehr möglich Weiter...
Quo vadis Gastroenterologie?
17.05.2010 - In diesem Jahr fand das Merckle Recordati Symposium für Gastroenterologen zum 15. Mal statt. Weiter...
Kaiserschnitt im Trend
09.05.2010 - Infos zum Thema jetzt neu unter www.familienplanung.de Weiter...
Achtung Reizmagen
29.04.2010 - Leichte Speisen und der Verzicht auf Alkohol und Kaffee helfen Weiter...
Endosonographie
24.04.2010 - Bei der Endosonographie wird die Darmspiegelung mit einer Ultraschallsonde kombiniert. Weiter...
Achtung Pollenflug!
19.04.2010 - Allergiker müssen auch bei bestimmten Lebensmitteln mit Unverträglichkeiten rechnen. Weiter...
Medizinischer Expertenservice
Sie haben eine spezielle Frage zu Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa? Unser Experte Prof. Dr. med. Andreas Stallmach antwortet Ihnen direkt per e-mail. Weiter... |
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Winterwellness: Entspannung aus dem Schwitzkasten
02.12.08 - Herbstfrust, Winterblues? Vor der Wintersonnwende am 21. Dezember sind die Tage am kürzesten. Der Mangel an Licht und Wärme schlägt jetzt vielen aufs Gemüt. CED-Patienten leiden häufig unter Abgeschlagenheit und Stimmungsschwankungen, die sich in der kalten Jahreszeit noch verstärken. Höchste Zeit, aktiv etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun. Warum nicht von den Finnen lernen? Heiße Saunabäder bringen auf Touren und helfen über die kalten Tage.
Stimmungstiefs schränken die Lebensqualität bei Menschen mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa drastisch ein, stellt die Expertin für Innere Medizin und Psychotherapie, Prof. Dr. Gabriele Moser, fest. Studien belegen, dass Dauerstress und depressive Verstimmungen das Risiko für einen Schub erheblich erhöhen. Die Leiterin der Gastroenterologischen Psychosomatik-Ambulanz an der Universitätsklinik Wien empfiehlt deshalb dringend das Erlernen einer Entspannungstechnik wie zum Beispiel Saunabesuche. In der Sauna erhöht sich die Temperatur der Haut um etwa zehn Grad und die Temperatur des Körpers um ein bis zwei Grad. Das verbessert die Durchblutung und löst Verspannungen. Die anschließende Abschreckung mit kalten Güssen trainiert außerdem die Blutgefäße, regt den Kreislauf an und beugt Infekten vor. Mit CED in die Sauna? Viele CED-Patienten schwören auf die heiß-kalte Reiztherapie. Andere waren vor ihrer Diagnose leidenschaftliche Saunagänger, sind sich jedoch unsicher, ob ihre chronische Darmentzündung nicht gegen den „Schwitzkasten“ spricht. Hierzu empfiehlt der Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin am Evangelischen Krankenhaus Köln-Kalk, Prof. Dr. med. Wolfgang Kruis: „Keine Sauna während der floriden Phase.“ Betroffene ohne akute Entzündung können nach Prof. Moser jedoch durchaus testen, ob ihnen die Sauna bekommt, sofern keine weiteren Erkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck dagegen sprechen: „An sich ist Sauna eine sehr gesunde und einfache Weise, sich zu entspannen, aber jede oder jeder muss individuell entscheiden, ob es die richtige Methode ist. Manche, auch Gesunde, vertragen Sauna gar nicht.“ Im Zweifelsfall sollte Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden. Wichtig für alle Saunaneulinge ist, dass sie die folgenden allgemeinen Regeln beachten:
Achtung Schwindelgefühle! Nach Auskunft von Prof. Kruis neigen CED-Patienten zu niedrigem Blutdruck. Setzen Sie sich in den letzten zwei Minuten unbedingt aufrecht hin, damit sich der Kreislauf stabilisieren kann. Sonst kann Ihnen schwindlig werden. Wird Ihnen schwarz vor den Augen, bedeutet das, dass das Blut in die tieferen Körperregionen versackt. Setzen Sie sich noch einmal kurz hin; stehen Sie langsam und vorsichtig wieder auf. Grundsätzlich sollten Sie brüske, hastige Bewegungen in der Sauna vermeiden. Vorbereitungen Gut vorbereitet erhöht sich der Saunagenuss. Das sollten Sie mitbringen:
Wenn Sie zum ersten Mal eine Sauna besuchen, fragen Sie telefonisch nach den Öffnungszeiten. Erkundigen Sie sich auch, ob es feste Damen- oder Herrentage gibt. Ist ein medizinischer Bademeister im Haus, der Sie mit den Saunaregeln vertraut machen kann? Gehört die Einrichtung einem Verband an? Ich schwitze nicht… Wie bei einer neuen Sportart muss Ihr Körper das Schwitzen trainieren. Vielleicht reagieren ihre Schweißporen nicht sofort, sondern erst ab dem siebten Besuch. Sie sollten auf alle Fälle vor dem Saunagang duschen und sich gründlich abtrocknen. Ein warmes Fußbad vor der Sauna fördert das Schwitzen zusätzlich. Mehr Saunatipps und eine Saunasuche auf der Webseite des Sauna-Bundes Telefoncheck-Liste Pressekonferenz psychosomatische Faktoren bei CED |
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Auch Stomaträger müssen nicht auf das Saunavergnügen verzichten. Mittlerweile gibt es schicke Neopren-Gürtel, in denen sich der Stomabeutel unsichtbar verstauen lässt.
Bezugsquelle: http://stoma-na-und.de Wellness aus der Badewanne Nicht für jeden ist die öffentliche Sauna der optimale Ort, sich zu entspannen. Viele CED-Patienten haben Angst vor peinlichen Darmgeräuschen oder wollen nach einer Operation ihre Narben nicht zeigen. Wer es sich lieber zuhause in der Badewanne bequem macht, kann den Entspannungseffekt mit Aromatherapie erhöhen. Verkleppern Sie 10-15 Tropfen eines ätherischen Öls mit etwas Sahne, Honig oder Meersalz und geben Sie die Mischung nach dem Einlassen des Badewassers in die Wanne. Ca. 20 – 30 Minuten genießen. Nach dem Bad nicht duschen oder mit dem Handtuch abrubbeln, nur leicht abtupfen. Naturreine ätherische Öle erhalten Sie unter anderem in der Apotheke. Beliebte Winterdüfte sind: Lavendel – entspannt und regt die weißen Blutkörperchen an. Zitrone – erfrischt, regt an, stärkt das Immunsystem. Orange – beruhigt, harmonisiert. Eukalyptus – unterstützt die Atmung, beugt Erkältungen vor. Oder Sie vermengen Ihren Lieblingsduft mit einem qualitativ hochwertigen Basisöl (zum Beispiel Oliven- oder Jojobaöl) und verwenden dieses als Massageöl oder zur Körperpflege. Ätherische Öle und ihre Wirkung |
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