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Medizinischer Expertenservice
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In der Kürze liegt die Würze - Twittern für CED-Patienten
07.09.09 - Barack Obama, Britney Spears, Otto Normalverbraucher, sie alle tun es! Immer mehr Menschen nutzen das Medium der Stunde: Twitter. Auch für CED-Patienten hält es Informationen bereit.

Rund um die Welt werden über die neue Kommunikationsplattform kommunikative Appetithäppchen in Echtzeit ausgetauscht. Höchstens 140 Zeichen (etwa so lang wie der fett gedruckte Vorspann dieses Textes) ist ein „Tweet“, ein Beitrag. Ganz nach dem Sprichwort „In der Kürze liegt die Würze“.

Doch nicht nur belangloses „Gezwitscher“ – wie die Übersetzung des englischen Namens lautet – lässt sich so auf die Schnelle produzieren. Die Mikroblogs können dazu beitragen, Kontakte im globalen Dorf aufrecht zu halten oder informationstechnisch auf dem Laufenden zu bleiben.

Toilettentest im Netz

Auch CED-Patienten bietet Twitter interessante Streiflichter, zum Beispiel aktuelle Forschungsnews, Veranstaltungshinweise, eine kurze Mitteilung des Chatfreundes, der gerade im Krankenhaus liegt oder Tipps, welche Autobahntoiletten an der Urlaubsroute zu empfehlen, welche eher zu meiden sind.

Das System ist einfach: man meldet sich auf der Homepage www.twitter.com unter „Join up now“ an. Nach Eingabe von Name, Username, Passwort, Emailadresse und einigen Sicherheitsbuchstaben ist der Account erstellt. Der User kann nun selbst Mitteilungen posten.

Über die Twittersuchmaschine http://search.twitter.com/ werden relevante Beiträge zu bestimmten Suchwörtern gefunden (auf Wunsch kann man die Sprache einstellen). Durch Klick auf einen Link öffnet sich die Seite des Autors. Bei Interesse kann man sich entscheiden, dem User zu „folgen“. Einfach auf den Button „Follow“ drücken, um von da an brühwarm mit allen neuen Beiträgen des oder der Betreffenden versorgt zu werden.

Skurriles und Seriöses

Vom Lieblingspromi bis zur Universitätsklinik – die Anbieterauswahl im globalen Nachrichtengezwitscher ist groß. Seriöse Informationen über die neuesten Forschungsergebnisse sind hier ebenso zu finden wie augenzwinkernd skurrile Seiten unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“.

Für manche Crohn- oder Colitis-Patienten mag es befreiend sein, wenn sie auf der Seite http://twttrpoop.com/ ein anrüchiges Thema ganz offen debattiert finden. Besonders, wenn der Hinweis auf den Pupsindex von einem Mitpatienten mit dem Kommentar („We’re definitely contributing!“ – „Wir leisten unseren Beitrag…!“) versehen wird.

Nutzertipps

Regelmäßige Twitteruser können ein eigenes Programm, einen sogenannten Twitterclient installieren. Dieser ist komfortabler zu bedienen als die Webseite. Wer stets am Ball sein will, kann seine Botschaften auch über das Mobiltelefon per SMS senden oder empfangen.

Um viele „follower“ zu sammeln, sollten die Beiträge möglichst spannend sein. Wer will schon jeden Morgen lesen, dass ich täglich um 8 Uhr meine Tasse Kaffee trinke? Dagegen hat der Hinweis auf eine defekte oder unsaubere öffentliche Toilette in X-Stadt für CED-Patienten einen hohen Nachrichtenwert. Und wer würde nicht gern mal live bei einem Marathonlauf dabei sein?

Doch Achtung! Wie überall im Netz gelten auch für Twitter bestimmte Sicherheitsvorkehrungen. Verraten Sie niemandem Ihr Passwort und öffnen Sie keine Anhänge wie z.B. *.zip-Dateien. Internetseiten, die Sie durch Anklicken eines Links in Twitter erreicht haben, können gefälscht sein – geben Sie bitte keine PIN-Nummern oder persönliche Daten ein.

Wir wünschen ein sorgloses Gezwitscher!

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Gezwitscher im Netz
Twittern ist im Trend. Neben guter Information finden User dort aber auch jede Menge Spam und sinnlose Banalitäten vor. Tweets, denen CED-Patienten folgen können, sind zum Beispiel:

Schweizer Morbus Crohn/ Colitis Ulcerosa Vereinigung

What’s new in IBD

IBDReport

Craig Comins, Direktor der Crohn und Colitis Foundation, New England
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